Schlachthof wird Einkaufserlebnis

Veröffentlicht am 31.10.2009 in Fraktion

Hit-Markt im alten Schlachthof

Denkmalgeschütztes Gebäude wird nach Verkauf zu neuem Leben erweckt - SPD informierte sich vor Eröffnung vor Ort.

Denkmalgeschütztes Gebäude wird nach Verkauf zu neuem Leben erweckt - SPD informierte sich vor Eröffnung vor Ort.

Rund acht Millionen Euro wurden in den letzten Monaten in den Koblenzer Schlachthof investiert. Das denkmalgeschützte Gebäude an der Schlachthofstraße im Rauental wurde aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und wird in Zukunft ein Einkaufserlebnis der besonderen Art sein. In die Räumlichkeiten zieht in diesen Tagen ein Supermarkt mit reichhaltigem Sortiment, auch an Delikatessen, aus der HIT-Gruppe ein. Das Familienunternehmen unterhält rund 100 Supermärkte in Deutschland und eröffnet am 2. November 2009 seine Pforten in Koblenz.

Gemeinsam mit Projektentwickler Florian Altmann besichtigten nunmehr der Koblenzer SPD-Vorsitzende Christian Altmaier, der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Manfred Bastian und Ursula Hühnerfeld von der SPD Rauental das Investment am Moselufer. Gerade werden die letzten Regale aufgebaut und eingeräumt. Im HIT-Markt werden neben Fleisch und Käse, auch Frisch-Fisch an Theken zum Kauf angeboten.

Der Koblenzer Schlachthof wurde unterdessen denkmalgerecht restauriert. Zu erkennen an den bei Aufbau angebrachten Malereien zwischen den Fenstern und Säulen. In seiner Substanz stark gefährdet, hatte die Stadt Koblenz den Schlachthof an die Investorengruppe um Florian Altmann verkauft. Diese konnten nunmehr vis-a-vis ein Büro- und Geschäftsgebäude errichten, in dem rund 2.000 qm Büro- und Geschäftsfläche zur Verfügung stehen.

"Das gesamte Ensemble wertet den Stadtteil Rauental auf und ist ein weiteres Einkaufserlebnis an Rhein und Mosel", zeigten sich die Sozialdemokraten Altmaier, Bastian und Hühnerfeld nach der Besichtigung Überzeugt. "Es ist eine gute Ergänzung für den Standort Koblenz." Gerade der Umstand, dass das Schlachthofgebäude in seiner Beton-Bausweise unter Denkmalschutz stehend, einer fachgerechten Sanierung bedurfte, machte die Investorenauswahl nicht einfach. "Insofern sind wir von der Richtigkeit der Entscheidung das Objekt zu verkaufen überzeugt", so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christian Altmaier, "hier gilt ein besonderer Dank der Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz, die das Vorhaben kompetent begleitet hat."